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Posts Tagged ‘Tierklinik’

Patient Calle

Kurz um: Er ist soweit gesund, er hat nur furchtbar schlechte Zähne 😦

Heute um 8.00 Uhr hat Mama Calle in der Tierklinik abgegeben. Am Nachmittag kam der Anruf aus der Klinik. Die Tierärztin erklärte Mama, dass das Röntgen vom Brustraum und der Ultraschall vom Bauch keine Befunde brachte. Organisch ist er also in Ordnung. Sie hatte sich danach wie vereinbart an die Zähne gemacht.

Bei der ersten Untersuchung sagte sie ja, dass die Zähne erst mal nicht so schlimm aussehen. Heute änderte sich das. Kurzform: Als der Zahnstein runter war, sah sie, dass viele Zähne vereitert waren, einige auch verfault 😦 Sie hat in den 2 1/2 Stunden Narkose nur den linken Oberkiefer geschafft. Sie hat hinter dem Reißzahn alle Zähne ziehen müssen 😦
Wenn in 6-8 Wochen alles wieder verheilt ist, wird dann die nächste Seite in Angriff genommen.

Um 20.00 Uhr waren die Dosies in der Klinik und holten Calle ab. Er war von der Narkose noch ganz platt 😉

Calle platt wie ne Schildkröte

Bartgesicht und der Doc trugen Calle zum Auto, da machte er sich gleich wieder lang 😉 Nach über einer halben Stunde Fahrt, konnte er sogar schon wieder sitzen 🙂

Die Dosies trugen Calle ins Haus und haben ihn erst mal eingepackt, denn er darf ja nicht auskühlen.

Und hier sind die Übertäter 🙄
Jetzt muss Calle erst mal seine Narkose ausschlafen. Ab morgen wird er hoffentlich wieder was fressen und mobiler werden. Kaustangen sind dann erst mal Geschichte, aber normales Fressen geht ja auch ohne Zähne.

In zwei Wochen ist die Nachkontrolle angesetzt. Drückt bitte weiterhin die Pfötchen und Daumen, dass alles gut heilt 🙂

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Weil Calle so schrecklich aus dem Maul gemüffelt hat, hat Mama einen Termin in der Tierklinik gemacht, damit die mal drauf schauen. Heute war es soweit.
Die Fahrt in der rollenden Stinkekiste hat Calle gut weggesteckt 🙂 Dann gings ins den Warteraum und das war so spannend, weil da kleine und große Stöckchenholer waren 😉

Dann gings in den Untersuchungsraum. Die Ärztin war sehr nett. Sie untersuchte Calle und stellte fest, dass er viel zu dünn ist, auch wenn er schon 12 ist, ist er zu dünn. Also gibt es jetzt mehr Futter. Leider konnte die Tierärztin Calle nicht richtig abhorchen, weil er so hechelte, aber sein Herz schlug viel zu schnell. Seine Zähne waren so auf den ersten Blick erst mal nicht so dramatisch. Maulgeruch kommt auch von einigen Leber- oder Nierenerkrankungen. Sie beschlossen, dass Calle erst mal Blut abgenommen wird und ein großes Labor gemacht wird, um zu schauen, was mit dem Herz ist.

Die Blutabnahme meisterte er super 🙂 Also warten wir erst mal auf die Ergebnisse. Drückt die Pfötchen und Daumen 🙂

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Wir trauern um Emmi 😦 Die Nachbarskatze 😦

Eigentlich wollten Mama und Bartgesicht gestern zum Hafenfest nach Ribnitz und tanzen gehen und das Feuerwerk ansehen, aber im Leben geht es meist anders, als man es plant.

Am Nachmittag war die Nachbarin da und erzählte, dass Emmi seit gestern verschwunden ist und das ist untypisch für sie, weil sie abends immer da ist. Bartgesicht schauten in den Garagen nach, aber da war sie nicht. Am frühen Abend kam die Nachbarin wieder und sagte, dass Emmi wieder da ist, sie würde aber ganz schlimm aussehen.

Die Dosies sind mit rüber. Emmi lag im Badezimmer auf dem Boden unterm Heizkörper. Sie lag ganz flach, jaulte und atmete sehr kurz und schwer 😦 Ein Bild des Schreckens 😦 Bartgesicht redete auf die Besitzerin ein, dass sie unbedingt zum Arzt muss, denn sie würde sich mächtig quälen. Mama fuhr zu einer Tierärztin im Ort, aber die sagte, dass sie bei den Symptomen geröntgt werden muss und sie hätte kein Röntgengerät. Sie empfahl die Tierklinik.

Mama ist zurück und berichtet der Besitzerin davon. Die meinte, dass sie nicht in die Tierklinik soll. Mama rief noch beim Tierarzt im nächsten großen Ort an, die meinten, dass sie die Untersuchungen heute nicht mehr gewährleisten können – es war mittlerweile 17.30 Uhr 😦 Sie empfahlen ebenfalls die Tierklinik.

Mama berichtete wieder und die Besitzerin dachte wieder nur ans Geld, aber einen Staubstauger für 400 € im Bad haben 🙄 Mama war so wütend, dass es ihr scheinbar egal war, ob Emmi sich quält. Mama sagte, dass sie jetzt mit Emmi in die Klinik fahren und wenn sie das nicht bezahlen würde, dann bezahlen die Dosies die Behandlung. Mama hätte sowieso keine Ruhe bekommen, wenn sie gewusst hätte, dass Emmi sich das ganze Wochenende quält. Mama meinte auch, dass Emmi Wasser in der Lunge haben könnte, denn sie hatte keine offensichtlichen Verletztungen.

Emmi ging es wirklich schlecht, dass konnten die Dosies erkennen, weil Emmi sich anfassen ließ und das hat sie, mit Ausnahme damals, als die Dosies ihre Babies versorgt hatten, noch niemals geduldet.

Die Dosies holten einen großen Tragekorb und fuhren kurz nach 18.00 Uhr zur Tierklinik nach Rostock. Leider standen sie noch im Stau wegen einer Straßensperrung.
Emmi war, nachdem sie im Korb saß, entspannter. Sie atmete nicht mehr ganz so schwer. Sie maunzte nicht einmal und suchte Bartgesichts Hand, die er durch das Gitter gesteckt hatte.

In der Klinik warteten sie noch lange bis eine Schwester kam und sich das anschaute. Die Dosies erzählten, was sie über Emmis Krankengeschichte und von gestern wussten. Sie nahm Emmi mit und stellte sie einer Ärztin vor. Die kam später zu den Dosies und fragte noch mal, was passiert ist. Die Ärztin sagte, dass Röntgenaufnahmen gemacht werden müssen und das Blut untersucht werden muss. Sie werden ihr Sauerstoff anbieten und ggf. einen Tropf geben. Die Ärztin sagte auch, dass Emmi in einem sehr schlechten Allgemeinzustand war. Das hatten die Dosies schon gesehen, als sie Emmi im Bad lagen sahen. Sie war sehr sehr dünn geworden 😦
Die Dosies sagte, dass alles so gemacht werden soll.

Nach gut einer halben Stunde lagen die Ergebnisse vor und die Ärztin stellte eine schlimme Diagnose 😦 Emmi hatte den ganzen Bauch und über die 3/4 Lunge voller Wasser 😦 Sie gab eine schlechte Prognose. Emmi könnte bei der Narkose oder bei der Punktion der Lunge und des Bauchraumes sterben 😦 Dann müsste Emmi auch stationär aufgenommen werden und es müssten weitergehende Untersuchungen angestellt werden, um festzustellen, woher das Wasser kommt. Könnte vom Herzen kommen, denn Emmi ist schon weit über 10 – genau konnte das die Besitzerin nicht sagen 🙄 Außerdem hatte sie ja nach der Geburt der Babies 2017 Tumoren an der Milchleiste bekommen 😦 Und sie müsste dann auch anschließend vernünftig versorgt werden.

das Röntgenbild

Das was rot eingekreist ist, ist Wasser – das Wasser verdeckt die Organe, denn eigentlich sollte man das Herz und noch mehr Darmschlingen sehen 😦

Die Dosies hatten eine Entscheidung zu treffen. Sie hatten von der Besitzerin alle Vollmachten bekommen – da war sie zum Glück einsichtig.
Die Dosies mussten abwägen, ob Emmi die OP angetan werden kann und wie die Versorgung hinterher laufen würde und da wussten sie, dass es nicht klappen wird, weil ihre Besitzerin mehr Angst um ihre Wohnungseinrichtung als um ihre Katze hat. Sie könnte ja wieder irgendwo hinpinkeln, weil sie seit der Kastration nicht mehr anhalten kann, deswegen ist sie jetzt auch meist immer nur draußen gewesen 😦

Die Entscheidung stand eigentlich schon fest, denn selbst, wenn sie die OP überleben würde, das Wasser weg wäre, würden die Dosies wohl in 3-4 Wochen wieder mit Emmi in der Klinik sitzen und das Wasser wäre wieder da. Sie beschlossen Emmi erlösen zu lassen.
Auch könnten sie nicht damit leben, dass Emmi beim zweiten Mal draußen irgendwo alleine unter einem Busch sterben würde und keiner bei ihr wäre, denn ihre Besitzerin würde sie garantiert wieder rausjagen 😦

Die Ärztin fragte, ob die Dosies beim Erlösen dabei sein wollen. Mama nickte. Die Schwestern bereiteten einen Raum für sie vor. Es waren Kerzen angezündet und gedämpftes Licht. Eine Schwester fragte, ob sie Emmi aus der Box holen soll. Natürlich! Die Schwester ließ die Dosies mit Emmi allein, damit sie Abschied nehmen konnten – die Tränen flossen nur so. Emmi war ganz ruhig, atmete aber weiter schwer.

Nach einigen Minuten kam die Ärztin und hatte 3 Spritzen in der Hand. Sie erklärte jeden Schritt und machte alles ziemlich behutsam. Mama hat die Emmi die ganze Zeit gestreichelt und sie schlief friedlich ein. Die Ärztin kontrollierte den Herzschlag und sagte, dass sie Emmi noch den Zugang entfernen und sie einwickeln, dann würden die Dosies sie wieder bekommen. So war es auch.

Mama bezahlte die Behandlung. Sie fuhren sehr traurig nach Hause und kamen 21.30 Uhr an. Wir hatten schon mächtig Hunger, aber wir hatten im Anbetracht des Notfalls auch nicht mit ihnen geschimpft.

Lust zu tanzen, hatten die Dosies natürlich nicht mehr.

Emmi wurde heute beerdigt. Die Nachbarin hat sie gerne bei sich haben wollen und so wurde sie an der Garage beerdigt. Zuerst hat Mama Emmi ist ein Blütenmeer gelegt. Sie bekam einen Euro für den Fährmann und eine Maus zum spielen da oben mit den anderen.

Emmi im Blütenmeer

Wir bekamen noch Zeit uns von Emmi zu verabschieden – das war ganz schön traurig 😦

Die Dosies sind anschließend zur Nachbarin und Emmi fand ihre Ruhe an ihrer Garage.

Mama hat noch ein paar Fotos von Emmi rausgesucht. Sie war ja oft bei uns und durch die Babies hatten die Dosies ja vor zwei Jahren noch mehr Bindung zu ihr aufgebaut.

Ruhe in Frieden liebe Emmi. Du wirst uns fehlen ❤ ❤ ❤

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Gegen 15.oo Uhr kam heute der Anruf, dass die Dosies den König abholen können 😀 Sie haben sich gefreut, aber vorher noch mal ordentlich in die Hände gespuckt, weil der Teufel vom Schleiflärm der Treppe verschont bleiben sollte 🙂 Mama hat die restliche Farbe abgekratzt und Bartgesicht hat geschliffen wie ein Begaster 🙂 Aber alles fertig 😀

Um 17.00 Uhr fuhren sie dann los. In der Klinik angekommen, freuten sie sich, als sie den Teufi wieder gesehen haben 🙂

Eine Ärztin hat mit ihnen gesprochen und gesagt, dass durch Katheter noch alles geschwollen ist und Teufel den Lampenschirm noch 2 Tage tragen sollte, damit er nicht so am Penis leckt. Sie bekamen noch etliche Medis mit, auch was, was den Stress mindern soll.

Nach einer umfangreichen Minderung des Bankkontos (aber egal – alles für den Teufel) ging es nach Hause 🙂 Teufel war müde. 😉

Zuhause angekommen, wurde Teufel erst mal im Prinzessinnenzimmer einquartiert 🙂 Und es gab erst mal was zu futtern 🙂 Teufel hat über das Wochenende 500g abgenommen und da hatte er Knast 🙂 Mama fütterte ihn trotz Schirm 😀

Und dann hat er das Klo aufgesucht 😀

Die Dosies ließen den König erst mal allein, damit er sich erholen kann 😀 Als Mama eine Stunde später wieder rein ging, schaute ihr der Teufel ohne Trichter ins Gesicht 😯 Teufel hat sich den Trichter abgestreift. Er wollte dann auch wieder zu uns 😀

Teufel meinte sicher, dass er seinen Untertanen nicht mit diesem blöden Lampenschirm  gegenübertreten möchte – ist wohl zu entwürdigend 🙄 Jetzt müssen die Dosies ein Auge auf ihn haben, damit er nicht zu viel leckt.

Der König hatte nachher noch mal gepieselt und sogar ein Würstchen gemacht 😀

Vielen Dank, dass ihr alle so toll Daumen und Pfötchen gedrückt habt. Ihr seid super ❤ ❤ ❤ Drückt aber bitte weiter – vorm allem, dass Teufel die Medis fleißig nimmt und sie anschlagen. 😀

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im Wartebereich in der Klinik

Gestern hat Teufel wieder die gleichen Sympthome gezeigt, wie vor der Blasenspülung 😦 Mama musste noch mit Calle gehen und bat Bartgesicht in der Tierklinik Rostock nachzufragen, ob das normal ist.

Als Mama mit Calle zurück war, hat er sie angerufen und gesagt: „Fütter Calle und dann fahren wir in die Klinik.“ 😯

Mama kam schnell rüber und sie packten Teufel in die Box. Dann lagen aber noch 40 Minuten Fahrt vor ihnen. Teufel protestierte lautstark und hechelte. Bartgesicht hatte den Korb auf dem Schoß und streichelte Teufel.

In der Klinik angekommen (20:00 Uhr), mussten sie noch warten. Teufel verkroch sich in die letzte Ecke des Korbes. Dann kam die Untersuchung. Mama erklärte der Tante Doc, was passiert ist. Sie sagte, dass herausbekommen muss, was dem Teufel Probleme bereitet. Es kämen Steine, Grieß, Bakterien aber auch eine stressbedingte Blasenentzündung in Betracht. Teufel muss auf jeden Fall geröntgt werden muss, auch muss er einen Katheter bekommen für 48 Stunden, damit die Blase ordentlich gespült wird und es zu keinem Rückstau in die Nieren bekommen. Er würde auch Infusionen bekommen. Und natürlich Blut und Urinuntersuchungen 😦 Das heißt, Teufel wurde stationär aufgenommen. 😦

Die Dosies nahmen den leeren Korb wieder mit und Mama war am Boden zerstört, dass sie ihren Teufel zurücklassen musste. Bartgesicht war auch sehr traurig. Gestern waren sie zu nichts mehr zu gebrauchen.

Heute 11.30 Uhr rief die Tierklinik an. Teufel hat die Nacht gut überstanden. Es wurden in der Blase kein Grieß und keine Steine gefunden. Zum Ausschluss einer bakteriellen Ursache, wurde noch eine Untersuchung angesetzt. Das Ergebnis steht noch aus. Er ist sehr ängstlich, nimmt aber die Medis gut.
Er hat eine stressbedingte Blasenentzündung. Das ist gar nicht so selten.

Wir sollten ergründen, was für Teufel der Stressauslöser sein kann und diesen vermindern. Die Klinik ist für ihn natürlich auch Stress, aber die Ärztin plädierte dafür, dass er noch bis morgen Abend da bleibt, damit sie sicher gehen, dass die Medis (Schmerzmittel und Krampflöser) auch wirken. Wir sollten auch Feliwaystecker einsetzen.

Wir grübelten darüber nach, was für Teufel der Stressfaktor sein kann. Sicher ist der Mehrkatzenhaushalt auf jeden Fall ein Stressfaktor, aber auch die Renovierung des Flurs und die damit verbundene unangenehmen Geräusche können Auslöser sein. Möglich wäre auch, dass der Stress den die Dosies gerade haben, auf ihn wirken. Sie hatten wenig Zeit für uns. Er ist ja sehr sensibel und immer auf Harmonie aus. Die letzten fünf Wochen war auch unser Tagesauflauf gestört, da immer einer von den Dosies mittags nach Hause kam, nur kurz da war, um dann wieder zu Calle zu gehen.
Zum Glück kommt Oma Marlow am Montag wieder aus der Reha und zumindest der Tagesablauf ist dann wieder normal.
Der Flur ist ja hoffentlich auch bald fertig.

Morgen ruft die Klinik noch mal an, dann wird abgesprochen, wann Teufel entlassen werden kann.

Drückt bitte weiter die Daumen und Pfötchen für ihn.

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