Das Paulchen ist ein weiterer Straßenkater, um den sich Oma kümmert. Er ist ein typischer Sandwichkater. Nicht ganz oben an der Spitze, aber auch nicht ganz unten.
Er hat Respekt vor den großen Bestimmern des Viertels und hat auch schon öfter was einstecken müssen. Zu sagen hat er aber nicht.
Dafür scheucht er dann Verräter durch die Gegend und macht einen auf dicke Hose, sagt Oma.
Seine Macke: Er sühlt sich.
Immer wenn er sich freut, weil es gleich was zu Fressen gibt, dann schmeißt er sich auf die Pflasterstein und sühlt sich wie eine rollige Katze. Paulchen ist aber nicht so anspruchsvoll was die Sühlplätze angeht. Er wirft sich auch in den Sand und in den Pfützen wurde er auch schon gesehen.
Und er ist verfressen und wenn er frisst merkt er noch nicht mal wenn Oma ihm Floh- oder Wurmmittel in den Nacken macht.
- Paulchen auf dem Schrank…
- …hier macht er es sich auf den Polstern bequem…
- …Paulchen will fressen…
- …und nach dem Fressen ausruhen oder rauslaufen.




Hallo, meine lieben Marlower und die süße Rasselbande,
heute will ich endlich über das Paulchen schreiben.
Da die Witterung jetzt so schlecht ist, sitzt Paulchen wieder sehr oft im Keller. Deshalb haben wir, Mama und ich,
Paulchen am Donnerstag zum Tierarzt gebracht. Dort ist er kastriert worden und hat eine Vorsorgespritze bekommen.
Er war trotz OP so mobil, dass er nach dem Aufwachen im Keller überall hochgesprungen ist. Oma musste nachher das ganze Blut wegwischen und seine Schlafstätte neu beziehen. Jetzt geht es ihm wieder richtig gut. Er futtert prima und macht draußen die Gegend unsicher.
Ansonsten ist er ein ganz lieber Kerl, lässt sich sehr gerne streicheln und futtert für sein Leben gern. Er sieht auch ganz niedlich aus.
Auch nach der Kastration rollt er sich auf der Straße im Dreck, das macht ihm gar nichts aus. Manchmal kommt er pitschnass in den Keller gesprungen, weil er sich in der Pfütze gesühlt hat. Ja, das Paulchen ist schon eine Marke für sich!!!
Viele liebe Grüße und Küßchen von
Mutsch